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Gerne weisen wir Sie auf den Studientag am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, an der Universität Münster hin:
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Normalerweise treffen sich die Hebräischlehrer in NRW regelmäßig im Dezember in Wuppertal. Doch gelang es in diesem Jahr, zusätzlich eine Tagung in Köln unter der Ägide des Dezernenten Dr. Achim Beyer durchzuführen. Am Vormittag des 6. Oktober 2025 traf sich die illustre Runde in einem Tagungsraum der Bezirksregierung Köln und lauschte dem informativen Vortrag von Frau Prof. Dr. Elisabeth Hollender von der Goethe-Universität zu Frankfurt. Sie referierte anschaulich die Graffiti-Funde auf Schiefer-Platten, die bei der Freilegung der Archäologischen Zone in Köln zu Tage getreten sind. In einem eingebetteten Workshop konnten die Teilnehmer einen eindrücklichen Zugang zu der Arbeit der Judaistin bekommen und die Lehrer knobelten an der Beschriftung der Tafeln.

Nach einem geselligen Mittagessen lud der Archäologe Michael Wiehen zu einer Baustellenführung in die Archäologische Zone ein. Die Eindrücke waren atemberaubend, so war es exklusiv möglich, einen Rundgang durch die unterirdischen Ausgrabungen am Rathaus der Stadt Köln zu unternehmen. Neben dem persönlichen Austausch und dem typischen Fachgesimpel bleibt die Feststellung, dass das in Zukunft eröffnende Museum ein lohnendes Exkursionsziel für Hebräischkurse darstellt. Dank der Anwesenheit von Mitgliedern der Judaistik-Institute der Universitäten zu Köln, Münster und Frankfurt konnte auch der Kontakt zwischen Schule und Universität intensiviert werden.
(Bericht: Dr. Daniel Teubner; (c) Fotos: Christian Fabritz)

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Dr. Jochen Sauer von der Universität Bielefeld hat am Freitag, dem 24. Januar 2025, am Neuen Gymnasium Bochum einen Vortrag über Ciceros Ideen zum „gerechten Krieg“ gehalten. Das leider sehr aktuelle Thema lockte zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften in die Aula. Jochen Sauer stellte zunächst repräsentative Textstellen aus Ciceros De officiis vor. Natürlich ist der Frieden immer vorzuziehen, aber es gibt Gründe, weswegen Kriege geführt werden müssen. Cicero definiert zwei Arten, Existenzkriege und Kriege um die Vorherrschaft. Er muss außerdem gerecht begonnen werden (Androhung und Erklärung durch ein unabhängiges Gremium), die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt werden und es muss Exitstrategien geben. Dahinter steht natürlich Ciceros Vorstellung vom officium als das, was zur Vernunftnatur des Menschen passt. Cicero fordert als politischer Aristoteliker die Betätigung im Staat und Bürgertugenden. Der gegenwärtige Neorepublikanismus mit seiner Tugendorientierung und Zivilcourage bezieht sich direkt auf Cicero. Mit dem Publikum wurde weniger diskutiert, dass Cicero ausdrücklich Präventivkriege bejaht, sondern eher, ob die heutigen und zurückliegenden Kriege nach ihm gerecht genannt werden dürfen. Auch wurde noch einmal hervorgehoben, wie wichtig für die Demokratie Institutionen, Freiheit und Bürgertugenden sind. Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, die sinnbildlich für Demokratieerziehung stehen kann.

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Der Bundeskongress 2026 wird wieder in der Woche nach Ostern stattfinden:
07.-11. April 2026. Veranstaltungsort ist Frankfurt/Main. Das Motto lautet:
„Aus der Antike lernen für die Demokratie von heute und morgen: exempla et errores“
Sie können sich zum Kongress online ab dem 01.11.2025 anmelden. Bitte melden Sie sich möglichst bis zum 15. März 2026 an und beachten Sie, dass für die meisten Führungen und Exkursionen aus Planungsgründen eine Anmeldung bereits bis zum 15.02.2026 erfolgen muss.
Das Programm finden Sie » hier.
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