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Herzlich Willkommen im DAV Nordrhein-Westfalen!

vorstand-11-2019

v.l.n.r:: Dr. Jochen Sauer, Dr. Matthias Laarmann, Dr. Susanne Aretz, Dr. Anja Wieber, Oliver Klewer, Heinz-Jürgen Schulz-Koppe

+++ Der DAV NRW hat einen neuen Vorstand gewählt: StD‘ Dr. Susanne Aretz (1. Vorsitzende), StR Johannes Maximilian Nießen, M.Ed. (Stellv. Nordrhein), StD Dr. Matthias Laarmann (Stellv. Westfalen) +++

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ist Ihnen im Verlauf Ihres Studiums oder Ihres Berufes schon einmal der Deutsche Altphilologenverband (DAV) begegnet? Falls Sie diesen Fachverband der Lehrer der Alten Sprachen an den Schulen und Universitäten nicht kennen, geben wir Ihnen gerne einige Informationen.

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Neuankündigung des DAV NRW:

Der Vorstand des DAV NRW hat ein im Januar 2020 neues Format des Mitteilungsheftes beschlossen: Es soll nur zweimal im Jahr erscheinen, nämlich im Mai-Juni und im November-Dezember. Die Hefte stehen immer unter einem Themenschwerpunkt.

Für die nächsten Hefte haben wir folgende Schwerpunkte festgelegt:

  • „Tag der offenen Tür“ (Frühling 2020)
  • „Digitalisierung“ (Herbst 2020)
  • „Leistungsbewertung“ (Frühling 2021)
  • „Klassenfahrten“ (Herbst 2022)

Jederzeit sind wir dankbar für weitere Themenvorschläge.

Wir suchen für jedes Heft interessierte Autorinnen und Autoren, die Ihre Vorstellungen oder Erlebnisse einbringen können. Außerdem haben wir feste Rubriken. Neben den altbewährten, wie Leserbriefen, Rezensionen und Vermischtes, haben wir geplant, für jedes Heft eine Pro-Contra-Diskussion anzubieten und Platz zu reservieren für die Darstellung guter Schülerleistungen in unseren Fächern.

Weiterhin möchten wir in jedem Jahr zwei eintägige Fortbildungen samstags anbieten.

Bitte reservieren Sie sich schon die Daten:

1.     „#Latein und Griechisch digital“ im ZfsL Dortmund am Samstag, dem 16. Mai 2020.

2.     „Leistungsbewertung“ im Schülerlabor der Ruhruniversität am Samstag, dem  09. September 2020.

Außerdem würden wir gerne erfolgreiche Schülerinnen und Schüler belohnen. Dazu stellen wir bald auf unserer Homepage ein „Latinumszertifikat“ zur Verfügung. Dieses können Sie sich ausdrucken und Ihren Schülerinnen und Schülern vielleicht im Rahmen einer kleinen Latinumsfeier schon vor dem Abitur aushändigen.

Sehr gute Abiturientinnen und Abiturienten in unseren Fächern zeichnen wir mit einem Schreiben zur Abiturverleihung und einer echten römischen bzw. griechischen Münze aus. Dazu müssten Sie Schülerinnen und Schüler mit Namen, Schule und Erfolgen beim DAV NRW rechtzeitig melden.

Ihre Susanne Aretz für den DAV NRW

 

Aus der "ZEIT": Klüger dank Latein

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Ein aktueller Beitrag aus der ZEIT räumt mit zahlreichen Mythen rund um den Lateinunterricht auf. Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-11/latein-lateinunterricht-schulfach-fremdsprache-vorteile/komplettansicht

 

Faszination Mischwesen – Von Göttlich bis Grotesk

bsq_mischwesen_webVeranstalter:

Dezernat Hochschulkommunikation in Kooperation mit dem Verein „Freunde der Klassischen Studien an der Ruhr-Universität Bochum e.V.“ und dem Romanischen Seminar

Ob als Götter verehrt, als Monster gefürchtet oder als Missgeburten verspottet: Mischwesen ziehen die Menschen seit jeher in ihren Bann, fordern die Wissenschaft heraus und beflügeln die Phantasie der Dichter. Die Vortragsreihe präsentiert Beispiele aus Mythologie und Literatur, Kunst und Leben:  von den Göttern Ägyptens und des Zweistromlandes über monströse Gestalten im Mittelalter bis zu den Kastraten auf den Opernbühnen des Barock.

» Plakat zum Download (PDF)

Nächste Veranstaltungen:

Thot oder "Der mit der Nase". Altägyptische Grüße vom Gott mit dem Ibiskopf   10.03.2020, 18:00 

Schlangenhalslöwe schlägt Chaosvogel - Die Geburt des Drachen im Alten Orient  14.04.2020, 08:00 

Kopflose, Großohren und Schattenlippler: Menschliche Monster im europäischen Mittelalter12.05.2020, 18:00

Indische Monster, teuflische Tiere und lebende Tote. Die erstaunliche Welt der französischen Heldenepik 09.06.2020, 18:00

 

Prof. Hellmut Flashars 90. Geburtstag

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Dr. Susanne Aretz und Dr. Matthias Laarmann vom DAV NRW mit Prof. Hellmut Flashar

Das Seminar für Klassische Philologie hat in Verbindung mit dem Verein der Freunde der Klassischen Studien an der RUB ev. am 04.12.19 zur Feier des 90. Geburtstags von Prof. Hellmut Flashar in die Kunstsammlungen der Ruhr Universität eingeladen. Prof. Reinhold Glei, der geschäftsführende Direktor des Seminars für Klassische Philologie, führte durch das hervorragende und angemessene Programm:

Zuerst beeindruckte Prof. Manuel Baumbach mit einer sehr persönlichen laudatio auf Prof. Hellmut Flashar, dann sprach Prof. Peter von Möllendorff in freier Rede über das Heilige und die Tragödie. Es folgte ein unterhaltsames, vokalisches Intermezzo mit vielen individuellen Anspielungen durch das Vokalensemble unter der Leitung von Prof. Jaskulsky.

Am Ende setzte Frau Prof. Schubert aus Leipzig einen passenden Schlussakkord mit der algorithmischen Begründung der frühen Datierung des hippokratischen Eides durch Prof. Hellmut Flashar. Beim anschließenden Empfang konnte sich das von weither angereiste Publikum(z.B. Prof. Wilfried Stroh aus München, der ehemalige Intendant des Trierer Theaters Heinz-Lukas Kindermann oder Prof. Anton Bierl aus Basel) noch angeregt mit Prof. Hellmut Flashar unterhalten. Alle haben sich schon für den 95. Geburtstag dort wieder verabredet!!!

Dr. Susanne Aretz

 

DAV-Bundeskongress 2020 in Würzburg: Einladung

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Dienstag, 14.04.2020 bis Samstag, 18.04.2020 Universität Würzburg:

„Zukunft Antike. Latein und Griechisch in der digitalen Welt.“

Schirmherrschaft:
Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Dr. Markus Söder


+++ Die Anmeldung zum Bundeskongress 2020 in Würzburg ist ab sofort online möglich: +++

»Online-Anmeldeformular


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Stellungnahme zu "Des Kaisers alte Kleider..."

„Die soziologische Untersuchung, „Des Kaisers alte Kleider...“ zum angeblich fehlenden Nutzen der Alten Sprachen, insbesondere des Lateinischen, hat ein erstaunliches mediales Echo hervorgerufen. Dass die Untersuchung methodisch wie inhaltlich fragwürdig ist, ergibt sich aus der Stellungnahme der Humboldt - Universität, die wir hier im Wortlaut wiedergeben. Die Kurz- sowie die Langfassung der Stellungnahme finden Sie auch hier:

Prof. Dr. Stefan Kipf, Dr. Andrea Beyer, Ann-Catherine Liebsch:

Fiktionalität in der Wissenschaft – Analyse einer Studie

Die Publikation „Des Kaisers alte Kleider: Fiktion und Wirklichkeit des Nutzens von Lateinkenntnissen“, die in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 71 (2) 2019, 309-326 erschienen ist und erstaunlicherweise ein beachtliches mediales Echo ausgelöst hat, beschäftigt sich mit den Transfereffekten, die Eltern dem Lateinunterricht in Zeiten der Globalisierung zuschreiben.

Falsche Zahlen als Grundlage

Der Studie liegt die Feststellung zugrunde, dass „[o]bwohl Latein eine nicht mehr gesprochene Sprache ist und ihr deswegen kein kommunikativer Nutzen zukommt, […] die Anzahl der Latein als Schulfach wählenden Schüler im Zeitverlauf angestiegen“ sei (309). Auf dieser Aussage basiert auch das übergeordnete, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Die Wahl von Latein und Altgriechisch als schulische Fremdsprachen: Eine Distinktionsstrategie der oberen sozialen Klassen?“1, das an der Freien Universität Berlin angesiedelt ist, aber im Beitrag nicht explizit genannt wird. Doch wie kommen die Forscher zu der Angabe, dass sich der Anteil Latein lernender Schüler an Gymnasien von im Jahr 1999 ca. 26% auf ca. 31% im Jahr 2017 leicht erhöht habe (311) oder der Anteil der Alt-Griechisch lernenden Schüler über diesen Zeitraum bei 0,5 % stagniere (Fußnote 1, 312)? Im Gegensatz zu dieser Darstellung beklagen die Vertreter dieser Fächer seit dem Schuljahr 2008/09 einen kontinuierlichen Rückgang der absoluten und relativen Schülerzahlen (Behrendt & Korn 2016), wobei der Anteil der Lateinschüler an den Gymnasien zuletzt (Schuljahr 2016/17) bei 26,12% lag (Beyer et al. 2017, 13). Die absoluten Zahlen auch aus dem folgenden Schuljahr (611.507 im Jahr 2017/18 zu 632.056 im Jahr 2016/17)2 bestätigen diesen anhaltenden Trend. Eine ohne Aufwand falsifizierbare Aussage legitimiert also ein breitangelegtes Forschungsvorhaben!

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Kernlehrplan Latein Sek. I: Update

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir können Ihnen nun mitteilen, dass die neuen Lehrpläne online verfügbar sind.

Den neuen Plan finden Sie unter www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/gymnasium2019-2020.

 


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