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+++ Achtung: Hinweis des DAVNRW +++


Leider müssen wir unsere Landestagung in Dortmund (Hybridveranstaltung am 28. Und 29. Oktober) wegen zu geringer Anmeldezahlen absagen. Wir verschieben sie auf das nächste Jahr und werden hier und in einer Rundmail schon bald die genauen Daten und den Ort ankündigen. Wir hoffen sehr, dass die Pandemie dann keine wichtige Rolle mehr spielen wird.

Ihre Susanne Aretz


 

Herzlich Willkommen im DAV Nordrhein-Westfalen!

vorstand-11-2019

v.l.n.r:: Dr. Jochen Sauer, Dr. Matthias Laarmann, Dr. Susanne Aretz, Dr. Anja Wieber, Oliver Klewer, Heinz-Jürgen Schulz-Koppe

+++ Der DAV NRW hat einen neuen Vorstand gewählt: StD‘ Dr. Susanne Aretz (1. Vorsitzende), StR Johannes Maximilian Nießen, M.Ed. (Stellv. Nordrhein), StD Dr. Matthias Laarmann (Stellv. Westfalen) +++

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ist Ihnen im Verlauf Ihres Studiums oder Ihres Berufes schon einmal der Deutsche Altphilologenverband (DAV) begegnet? Falls Sie diesen Fachverband der Lehrer der Alten Sprachen an den Schulen und Universitäten nicht kennen, geben wir Ihnen gerne einige Informationen.

Weiterlesen...
 

Wettbewerb „Aus der Welt der Griechen“ 2020/21 für die Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 8. Klassen in NRW

Der Abgabetermin ist der Montag nach den Herbstferien. Es gibt viele, tolle Preise zu gewinnen, u.a. eine mehrtägige Reise nach Griechenland für zwei Personen.

Weitere Informationen:

 

Einladung zur Landestagung des Deutschen Altphilologenverbandes Nordrhein-Westfalen – Hybridveranstaltung in Dortmund

+++ Achtung: Hinweis des DAVNRW +++

Leider müssen wir unsere Landestagung in Dortmund (Hybridveranstaltung am 28. Und 29. Oktober) wegen zu geringer Anmeldezahlen absagen. Wir verschieben sie auf das nächste Jahr und werden hier und in einer Rundmail schon bald die genauen Daten und den Ort ankündigen. Wir hoffen sehr, dass die Pandemie dann keine wichtige Rolle mehr spielen wird.

Ihre Susanne Aretz


Zur Landestagung des DAV NRW sind alle Mitglieder und diejenigen, die es werden wollen, herzlich eingeladen.

In erster Linie ging es dabei immer um die Mitgliederversammlung mit der Entlastung der Kassenwarte und der Wahl des Vorstandes. Da wir uns in einer Pandemie befinden und allen die Möglichkeit geben möchten, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, wird die offizielle Mitgliederversammlung im nächsten Jahr nachgeholt. Stattdessen soll über die Arbeit des Vorstandes berichtet werden und ein Austausch über Wünsche der Mitglieder stattfinden. Wir haben beschlossen, Ihnen trotz allem eine zweitägige Landestagung mit Übernachtung und Präsenz anzubieten und hoffen, dass das Angebot von vielen von Ihnen wahrgenommen wird. Um Abstandsregeln komfortabel einhalten zu können und beiden Landesteilen eine bequeme Anfahrt zu ermöglichen, findet die Tagung dieses Mal im Radisson Blu in Dortmund statt. Der Aufenthalt dort bietet Ihnen eine kleine Auszeit vom Tagesgeschäft. Nach über einem Jahr Pandemie ist die Sehnsucht nach echten Begegnungen sehr groß. Gerade der informelle Austausch mit Fachkolleg*innen in den Pausen und am Abend macht den Zauber von Tagungen aus. Auch die Diskussionen mit den Referent*innen über die Vorträge sind im Plenum vor Ort viel ergiebiger. Wie alle zwei Jahre stellen natürlich auch die Verlage ihre Neuheiten vor. Es wäre schön, wenn sich viele von Ihnen für die analoge Form der Tagung entscheiden könnten.

Inhaltlich haben wir ein reichhaltiges Programm zusammengestellt: Die Vorträge stehen unter dem Motto „Lebensweltbezug in Antiken Texten.“ Es wird ein Bogen von Ciceros Rhetorik über die Briefliteratur zur Komödie des Terenz geschlagen. Auch Griechisches ist dabei. Oft ist es möglich, zwischen zwei Vorträgen zu wählen. Zudem gibt es auch wieder Nachrichten über das Abitur und aus der Fachaufsicht.

Referent*innen: Prof. Dr. Markus Schauer (Bamberg), Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber (Bochum), Prof.’ Dr. Meike Rühl (Osnabrück), Dr. Jörg Fündling (Aachen), Prof.’ Dr. Katharina Wesselmann (Kiel), Dr. Martin Holtermann (Heidelberg), Prof.’ Dr. Nicola Hömke (Rostock), Stefan Antrecht (Bochum).

Leitung: Dr. Susanne Aretz, Dr. Matthias Laarmann, Johannes Maximilian Niessen, Dr. Thomas Doepner, Marina Keip, Dr. Anja Wieber, Heinz-Jürgen Schulz-Koppe.

Donnerstag und Freitag, 28. und 29. Oktober 2021

Ort: Radisson Blu An der Buschmühle 1 44139, Dortmund oder per Zoom

» Zum Programm der Landestagung 2021

» Anmeldung zur Landestagung (Formular zum Download, PDF)


 

Gesprächsergebnisse zur geplanten Änderung der Lehramtszugangsverordnung "Kenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums"

Am 01.06.2021 haben sich Dr. Susanne Aretz, Johannes Maximilian Nießen und Dr. Jochen Sauer vom DAV NRW zu einem etwa einstündigen online-Gespräch mit Vertreter*innen des Ministeriums für Schule und Bildung getroffen. Anlass des Gesprächs mit Frau Hinz, Herrn Geldmacher, Herrn Hoser sowie Herrn Weißweiler war die geplante Änderung des § 11 Lehramtszugangsverordnung (LZV). Die Lehramtsstudiengänge der evangelischen und katholischen Religionslehren sollen demnach in Zukunft nur noch "Kenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums" erfordern. Die Einzelheiten der Umsetzung in Lehre und Prüfungsmodalitäten regeln die Hochschulen dann in Eigenregie.

Der DAV NRW möchte sich in diesem Zusammenhang nicht in die Belange und inhaltlichen Vorstellungen der jeweiligen Fächer einmischen, ist aber mit der impliziten Relativierung der Standards aus fachlichen Gründen nicht einverstanden.

Die folgenden Argumente wurden von den DAV-Vertreter*innen vorgetragen und von den MSB-Vertreter*innen wertschätzend zur Kenntnis genommen:

  • Seit dem Akkreditierungsverfahren 2016 gibt es bereits Erfahrungswerte zu den Fächern Geschichte und Philosophie, die zu denken geben: Die dem DAV NRW vorliegende Datenlage lässt nämlich erkennen, dass die Praxis von Anforderungen, Kursen (in der Regel drei Kurse Latein in Kooperation mit den Instituten/Seminaren für Klassische Philologie) und Prüfungen nicht nur an verschiedenen Universitäten, sondern selbst innerhalb von Universitäten oder Fachbereichen unterschiedlich gehandhabt werden; auf die bestehende Möglichkeit, eine Prüfung zum Kleinen Latinum bei den Bezirksregierungen abzulegen, wird nicht von allen Universitäten verwiesen. Die unklare Zuständigkeit für die Sicherstellung des Standards "Kleines Latinum" an Universitäten – die oberste Schulaufsicht oder das universitäre Akkreditierungsverfahren (zuletzt 2016, erneut voraussichtlich 2023) – stellt ein grundsätzliches Problem dar.
  • Die fachlichen Standards des Kleinen Latinums an Universitäten sicherzustellen und gleichzeitig den Zuschnitt auf die fachbezogenen Anforderungen der einzelnen Fächer (z.B. Antike-/Mittelaltermodule im Fach Geschichte, Kirchengeschichte in der Theologie, ...) zu ermöglichen, ist eine Herausforderung.
  • Universitäten sind bei der Konzeptionierung und Durchführung von Anforderungen, Kursen und Prüfungen vor enorme organisatorische Herausforderungen gestellt.

Einigkeit bestand in dem Punkt, dass es für die Prüfungsverfahren sinnvoll ist, dass den Prüflingen die Prüfer*innen möglichst bekannt sind. Gebotene Praxis ist bei den Prüfungen allerdings, dass Prüfer*innen der Bezirksregierungen und nicht die Dozent*innen der Studierenden prüfen.

Nach Dafürhalten des DAV NRW wäre schließlich die einzige, wenn auch unrealistische oder unwahrscheinliche Perspektive, alle bisher auf den Weg gebrachten Änderungen zu den Lateinanforderungen rückgängig zu machen.

Der DAV NRW wird alle weiteren Entwicklungen in Zusammenhang mit den Graecums- und (Kleinen) Latinumsanforderungen kritisch beobachten und sich bei Bedarf erneut einschalten.

(Johannes Maximilian Nießen für den DAV NRW)

Nachtrag: Gesprächsergebnisse zum ersten Treffen mit den Vertreter*innen des Sprachenreferats anlässlich des Unterrichts der zweiten und dritten Fremdsprachen während der Coronapandemie im Frühjahr

Am 26. April 2021 trafen sich die Vertreter*innen der Landesverbände des Deutschen Altphilologenverbandes, der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer und des Deutschen Spanischlehrerverbandes, Dr. Susanne Aretz, Ulrike Lange und Cornelia Walter, mit den Vertreter*innen des Sprachenreferats, Silke Hinz, Jörg Weißweiler und Jan Gerstenberger, um auf die desolate Situation des Unterrichts der zweiten und dritten Fremdsprachen während der Coronapandemie aufmerksam zu machen. Auf unser Anliegen, dass diese Hauptfächer, die einen erheblichen Teil zur Denkentwicklung der Schüler*innen beitragen und wesentliche Sprachqualifikationen vermitteln, nicht in einer notbetreuungsähnlichen Form erteilt werden können und eine echte Lernbegegnung mit Einführung der Phänomene und Sichern der Lernfortschritte nicht möglich ist, wurde bereits vor dem Gespräch reagiert.

Trotzdem äußerten die Verbände ihre Befürchtungen, die sich auch schon in den Wahlen zu den Fremdsprachen zu manifestieren scheinen, dass es in Zukunft kaum zweite und dritte Fremdsprachen im Abitur geben wird bzw. die dritte Fremdsprache in der Sek I kaum angewählt werden wird.

Wir nutzten das Gespräch, um auf weitere Punkte aufmerksam zu machen:

1.     Durch G8 wird die dritte Fremdsprache schon an vielen Schulen gar nicht mehr unterrichtet. Die zusätzliche vierte Stunde in G9 (im Gegensatz zu den anderen WPII – Fächern) wird sicherlich nicht zu einer Steigerung der Attraktivität der dritten Fremdsprache führen.

2.     Außerdem regten wir an, die Einrichtung von „Huckepackkursen“ in der Oberstufe, sei es eine Verbindung von Lk und Gk oder eine Verbindung von Jahrgangsstufen, wieder explizit dem Zweck der Sicherung von kleinen Fächern statt der Sicherung der Schullaufbahn zu widmen.

3.     Wir wiesen darauf hin, dass die Einführung des Faches Informatik in der 5/6 bzw. im WP II Bereich wiederum vor allem den Fremdsprachen schaden wird

Das Fazit des Gesprächs war, dass wir mit dem Ministerium im Gespräch bleiben und hoffen, die Nöte der zweiten und dritten Fremdsprachen in Zukunft einmal mit Frau Ministerin Gebauer besprechen zu dürfen. 

(Dr. Susanne Aretz für den DAV NRW)


 

Aktuelles aus dem DAV NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ein Jahr der Pandemie ist vorüber, aber ein Ende ist noch nicht abzusehen.

"„Kitas und Schulen haben oberste Priorität“ ... - Überlegungen zur Worthülse der Saison", so lautete der Titel eines Artikels von Barbara Vorsamer am 16. April in der Süddeutschen Zeitung.

Dafür dass unsere Mittelstufenschüler*innen ein Abitur mit einer weiteren Fremdsprache außer Englisch machen können, wurde jedenfalls zunächst wenig getan. Die zwei Briefe der Landesverbände der Altphilolog*innen, der Französisch- und der Spanischlehrer*innen an den Staatssekretär Mathias Richter erreichten wenigstens ein Gespräch im Landesministerium und einen Unterricht in den Fremdsprachen, wie er in allen Fächern möglich ist, sprich in Distanz oder im Wechselunterricht.

In der Schulmail vom 22.04.21 steht jetzt folgender Passus, der den Unterricht in den Fremdsprachen ermöglicht, aber vielleicht von Schulleiter*innen übersehen wurde:

"Bildung konstanter Lerngruppen

Grundsätzlich sind Sie mit der SchulMail vom 5. März 2021 darauf hingewiesen worden, dass in der Sekundarstufe I konstante Lerngruppen zu bilden sind, um eine Durchmischung beispielsweise im Rahmen der äußeren Differenzierung, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache zu vermeiden. Da inzwischen regelmäßige Corona-Testungen erfolgen, es beim Fremdsprachenunterricht auf Präsenzunterricht in besonderen Maße ankommt und der Wahlpflichtbereich in einigen Schulformen Hauptfachcharakter hat, ist nach Entscheidung der Schule in diesen Fächern nunmehr auch die Bildung von Lerngruppen mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Klassen möglich. Die Teilnahme und Sitzordnung ist gesondert zu dokumentieren."


Was haben wir noch getan?

Der Kernlehrplan Griechisch Sek I und der Kernlehrplan Latein Sek I Gesamtschule wurde von uns geprüft, bei ersterem wurden viele Änderungsvorschläge von uns übernommen, die vor allem eine Distinktion des Griechischen vom Lateinischen betrafen, der zweite KLP wurde von uns für gut befunden.

Außerdem hat der DAV NRW auf den Entwurf zur Lehramtszugangsverordnung aufmerksam gemacht, in dem auch für das Fach Religionslehre nun nur noch „Kenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums“ verlangt wurden. Wir sprechen Anfang Juni mit dem Ministerium.

An Fortbildungen hatten wir in diesem Jahr erst eine, eine Fortbildung zur Texterschließung in der Einstiegslektüre, zusammen mit dem Klettverlag. Da der Austausch aufgrund des verwendeten Tools dort nicht möglich war, werden wir erneut selbst eine Fortbildung zur Texterschließung am Samstag, dem 28.08., anbieten. Edith Schirok und Marina Keip führen dort zunächst theoretisch und praktisch in die Texterschließung ein. Den Hauptteil bildet aber eine Erarbeitung von Aufgaben in 9 Workshops mit Moderator*innen. Die offizielle Einladung erfolgt vor den Sommerferien

Bitte notieren Sie sich schon die DAV NRW-Landestagung am 28. Und 29. Oktober 2021, die als Hybridtagung in Dortmund und Online stattfindet. Die Einladung erfolgt im nächsten LGNRW 1/21 im Juni.

Für bestandene Latina gibt es jetzt schöne Urkunden auf unserer Homepage. Die besten Abiturient*innen in Latein und Griechisch auf den Schulen können auch erneut mit Urkunden und einer römischen oder griechischen Münze durch den DAV NRW ausgezeichnet werden. Wenden Sie sich dazu mit Namen der Schülerin/ des Schülers, der Schule an:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder eine der zwei besten Gruppenarbeiten im Bundeswettbewerb Fremdsprachen auszeichnen konnten und auch beim Wetttbewerb „Aus der Welt der Griechen“ die Sachpreise unterstützen durften. Sie finden zu den Wettbewerben auch Informationen unter:  https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de https://griechischlehrer-nrw.de/115-Wettbewerb https://certamencarolinum.de/index.php

Bald erscheint unser Heft „Leistungsbewertung“ LGNRW 1/21.
Zur jetzigen Situation der Leistungsbewertung, der Vergabe von Latina usw. bleibt uns nichts anderes als auf Thomas von Aquin zu verweisen:
Iustitia sine misericordia crudelitas est,
misericordia sine iustitia mater est dissolutionis.
Et ideo oportet, quod utrumque coniugatur

Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit,
Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter aller Auflösung.
Und daher ist es nötig, beide miteinander zu verbinden.

Thomas Aquinas, Super evangelium Matthaei lectura 5, 2 (nr. 429)

Ihre Susanne Aretz

 

"Reden wir über Latein..."

Latein – aktuell auch im 21. Jahrhundert: Reden wir doch einmal mit denen, die Latein selbst lernen, mit denen, die Latein an junge Menschen weitergeben, mit dem Kabarettisten und Moderator Christoph Süß, der kein Latein hatte, und mit Prof. Harald Lesch, einem bekannten Naturwissenschaftler, der nachdrücklich für Latein eintritt.